corona

Ute Grap zu Gast bei Bettina Böttinger im WDR Kopieren

2020-07-02T19:29:42+02:002.Juli.2020|Presse|

Zu ihrer Diskussionsrunde „Ihre Meinung“ lud Bettina Böttinger am 03.06.20 Frau Grap als Pflegeexpertin und weitere Gäste aus verschiedensten Lebenssituationen und Berufen ein und erstellte mit ihrer Sendung ein Gesamtbild davon, wie es den Menschen in Zeiten Coronas ergeht. Zum Thema „Die deutsche Coronapolitik -  zu hart oder zu lasch?“ wurden die Gäste gefragt, welche Probleme im Alltag entstanden sind, welche Ängste sie auch bezüglich ihres Berufs haben und was sie sich von der Politik im Hinblick auf den Umgang mit der Pandemie wünschen. Zu Problemen im Bereich der Pflege sprach Ute Grap, Expertin im deutschen Gesundheitswesen und Geschäftsführerin der kegra GmbH. Ganz wichtig ist für sie vor allem die Änderung der aktuellen Regelungen rund um die Begleitung sterbender Menschen durch Angehörige. Frau Grap ist klar der Meinung, dass „das Sterben ohne Begleitung von Angehörigen menschenunwürdig, und auch in diesen Zeiten unverhältnismäßig ist“. Eine bundesweite Reform der bestehenden Vorkehrungen muss her. Einige Einrichtungen hätten sogar trotz Verbotes, die Sterbebegleitung zugelassen und sich damit strafbar gemacht. Laut Frau Grap müssten bessere Schutzvorkehrungen (z.B. Schutzkleidung) bereitgestellt werden, um es den Menschen möglich zu machen, ihre Liebsten in der letzten Phase zu begleiten. https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/ihre-meinung/video-die-deutsche-corona-politik-zu-hart-oder-zu-lasch-100.html ab 00:42-00:46 Ute im Einsatz

Ute Grap zu Gast bei Bettina Böttinger im WDR

2020-07-02T19:28:28+02:002.Juli.2020|NEWS|

Zu ihrer Diskussionsrunde „Ihre Meinung“ lud Bettina Böttinger am 03.06.20 Frau Grap als Pflegeexpertin und weitere Gäste aus verschiedensten Lebenssituationen und Berufen ein und erstellte mit ihrer Sendung ein Gesamtbild davon, wie es den Menschen in Zeiten Coronas ergeht. Zum Thema „Die deutsche Coronapolitik -  zu hart oder zu lasch?“ wurden die Gäste gefragt, welche Probleme im Alltag entstanden sind, welche Ängste sie auch bezüglich ihres Berufs haben und was sie sich von der Politik im Hinblick auf den Umgang mit der Pandemie wünschen. Zu Problemen im Bereich der Pflege sprach Ute Grap, Expertin im deutschen Gesundheitswesen und Geschäftsführerin der kegra GmbH. Ganz wichtig ist für sie vor allem die Änderung der aktuellen Regelungen rund um die Begleitung sterbender Menschen durch Angehörige. Frau Grap ist klar der Meinung, dass „das Sterben ohne Begleitung von Angehörigen menschenunwürdig, und auch in diesen Zeiten unverhältnismäßig ist“. Eine bundesweite Reform der bestehenden Vorkehrungen muss her. Einige Einrichtungen hätten sogar trotz Verbotes, die Sterbebegleitung zugelassen und sich damit strafbar gemacht. Laut Frau Grap müssten bessere Schutzvorkehrungen (z.B. Schutzkleidung) bereitgestellt werden, um es den Menschen möglich zu machen, ihre Liebsten in der letzten Phase zu begleiten. https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/ihre-meinung/video-die-deutsche-corona-politik-zu-hart-oder-zu-lasch-100.html ab 00:42-00:46 Ute im Einsatz

Erinnerung an Corona-Bonus-Antrag

2020-06-19T09:07:52+02:0019.Juni.2020|covid19|

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, hat der GKV-Spitzenverband mit Datum vom 29.05.2020 Festlegungen über die Finanzierung der nach § 150 a Abs. 7 SGB XI abzuwickelnden Sonderzahlung (Corona-Bonus) veröffentlicht. Den Inhalt der Veröffentlichung können Sie unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/2020_06_09_Praemien-Festlegungen_Teil1_150a_Abs7_SGBXI_PE.pdf einsehen. Hiernach läuft für die Beantragung des Vorschusses die Frist zum 19.06.2020 für alle Mitarbeiter ab, die die Voraussetzungen für die Prämiengewährung bis zum 01.06.2020 erfüllt haben. Die Einzelheiten zur Prämienberechtigung der Mitarbeiter finden Sie in o.g. Festlegungen des GKVSpitzenverbandes und den unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/2020_06_17_FAQ_zu_Praemien-Festlegungen_nach_150a_Abs.7_SGB_XI.pdf veröffentlichten Hinweisen. Das Formular zur Antragstellung (Excel-Format) ist ebenfalls beim GKV-Spitzenverband unter https://www.gkvspitzenverband.de/pflegeversicherung/richtlinien_vereinbarungen_formulare/richtlinien_vereinbarungen_formulare.jsp veröffentlicht. Die für Ihr Unternehmen zuständige Pflegeversicherung finden Sie ebenfalls unter der dem vorstehenden Link. Bitte beachten Sie, dass eine Verpflichtung Ihres Unternehmens besteht, die Beschäftigten über den Rechtsanspruch auf Auszahlung der Prämie zu unterrichten. Hierzu finden Sie unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formular/2020_06_09_Anlage2_PraemienFestlegungen_Teil1_150a_Abs7_SGB_XI_Information_der_Beschaeftigten.pdf ein Musteranschreiben. Die Auszahlung des Vorschusses an Ihr Unternehmen soll bis zum 15.07.2020 erfolgen. Insoweit bitten wir zu beachten, dass die Weiterleitung des erhaltenen Vo rschusses an die anspruchsberechtigten Mitarbeiter umgehend, spätestens jedoch mit der nächsten Lohnzahlung, zu erfolgen hat. Der Nachweis der Zahlung ist sodann spätestens bis zum 15.02.2021 der bewilligendenPflegeversicherung zu erbringen. Unterbleibt die Meldung, können sämtliche Leistungen zurückverlangt werden. Das Musterformular zur Mitteilung über die Auszahlung (Excel) ist bereits unter https://www.gkvspitzenverband.de/pflegeversicherung/richtlinien_vereinbarungen_formulare/richtlinien_vereinbarungen_formulare.jsp veröffentlicht. © 2020  M. Helbig  Rechtsanwalt Mit freundlicher Genehmigung von  MH Rechtsanwälte - Massener Str. 1 ∙ 59423 Unna

Mitgliederversammlungen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften in NRW ab dem 30.05.2020

2020-06-10T15:58:01+02:0010.Juni.2020|covid19|

Sofern Sie in Nordrhein-Westfalen mit der Betreuung von ambulant versorgten Wohngemeinschaften gemäß §§ 24, 25 WTG NRW beauftragt sind, möchten wir Sie hiermit darüber informieren, dass ab sofort Mitgliederversammlungen in Wohngemeinschaften gemäß der ab 30. Mai 2020 gültigen Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 (Coronaschutzverordnung-CoronaSchVO), veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-27_fassung_coronaschvo_ab_30.05.2020_lesefassung.pdf wieder unter nachfolgenden Voraussetzungen möglich sind: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sind für alle Teilnehmer der Versammlung verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unterhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner ist Folgendes zu beachten: Die Mitgliederversammlung ist in einer Örtlichkeit durchzuführen (z.B. Gemeinschaftsraum, Gastwirtschaft, Terrasse oder Garten), in der sichergestellt werden kann, dass zwischen den anwesenden Personen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann und dauerhaft eingehalten wird. Der Ein- und Entlass der Teilnehmer der Versammlung hat zeitversetzt zu erfolgen, um Begegnungen in den Zugängen zu vermeiden. Beim Zutritt ist ein Kurzscreening durchzuführen und zu dokumentieren (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen). (Ein Musterformular finden Sie im Downloadbereich). Die Teilnehmer haben sich vor und nach Betreten des Versammlungsortes die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Angebote zur Händehygiene (Handwaschmöglichkeiten und Handdesinfektionsmöglichkeiten) sind vorzuhalten. Es gilt außer am Sitzplatz eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Die Sitzplätze sind im Abstand von mindestens 1,5 m aufzustellen. Die ausreichende Belüftung ist bei geschlossenen Räumen sicherzustellen, z.B. durch geöffnete Fenster und vorheriges und zwischenzeitliches Stoßlüften. Es ist eine Teilnehmerliste zuführen, in welcher der Name des Teilnehmers, dessen Kontaktdaten,

Zugangserleichterungen zu Wohngemeinschaften in Bayern ab dem 06.05.2020

2020-05-11T18:43:28+02:0011.Mai.2020|covid19|

Sofern Sie in Bayern mit der Versorgung von Patienten beauftragt sind, welche sich unabhängig von der rechtlichen Einordnung nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes in ambulanten Wohnformen von Ihnen mit Pflegeleistungen versorgen lassen, bitten wir zu berücksichtigen, dass der Landesgesetzgeber in der am 05.05.2020 veröffentlichten 4. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV), veröffentlicht unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/240/baymbl-2020-240.pdf Zugangserleichterungen zu den Wohngemeinschaften unter Auflagen ab dem 06.05.2020 ermöglicht hat. Nach der Verordnungsregelung sind bis auf Weiteres Besuche in Wohngemeinschaften unter folgenden Voraussetzungen möglich: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen Robert-Koch-Instituts sind für alle Besucher verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner muss sichergestellt sein, dass: Pro Tag und Bewohner maximal ein Besucher aus dem Kreis der Familienangehörigen (Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister) zugelassen ist. Die Besuchszeit kann begrenzt werden, gleiches gilt für die Anzahl der gleichzeitig in der Wohngemeinschaft anwesenden Bewohner. vor jedem Besuch ein Kurzscreening sollte durchgeführt und dokumentiert werden (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen) Ein Musterformular ffinden Sie im Downloadbereich. die Besucher sollten durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert werden und die Einhaltung durch die Wohngemeinschaft oder Sie als Pflegedienst überwacht wird, die Besucher sollten sich vor und nach dem Besuch die Hände waschen und desinfizieren, die Besucher während des Besuchs einen größtmöglichen Abstand, mind. 1,5 m, zu den Bewohnern und Pflegekräften wahren, es sei denn, die Einhaltung des Mindestabstandes ist aus medizinischen,

Zugangserleichterungen zu Wohngemeinschaften in NRW ab dem 09.05.2020

2020-05-11T11:50:14+02:008.Mai.2020|covid19|

Sofern Sie in Nordrhein-Westfalen mit der Versorgung von Patienten beauftragt sind, welche sich unabhängig von der rechtlichen Einordnung nach dem WTG NRW in ambulanten Wohnformen von Ihnen mit Pflegeleistungen versorgen lassen, bitten wir zu berücksichtigen, dass der Landesgesetzgeber in der am heutigen Tage veröffentlichten Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 (Coronaschutzverordnung-CoronaSchVO), veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-06_fassung_coronaschvo_ab_07.05.2020.pdf Zugangserleichterungen zu den Wohngemeinschaften unter Auflagen ab dem 09.05.2020 ermöglicht hat. Nach der Verordnungsregelung sind bis auf Weiteres Besuche in Wohngemeinschaften unter folgenden Voraussetzungen möglich: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen Robert-Koch-Instituts sind für alle Besucher verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unterhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner muss sichergestellt sein, dass: Pro Tag und Bewohner maximal ein Besucher zugelassen ist, sofern die Besuche innerhalb der Wohngemeinschaft und dort innerhalb des Bewohnerzimmers erfolgen. Die Besuchszeit kann begrenzt werden, gleiches gilt für die Anzahl der gleichzeitig in der Wohngemeinschaftanwesenden Bewohner. vor jedem Besuch ein Kurzscreening durchgeführt und dokumentiert wird (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen) Ein Musterformular finden Sie im Downloadbereich. die Besucher mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert werden und die Einhaltung durch die Wohngemeinschaft oder Sie als Pflegedienst überwacht wird, die Besucher sich vor und nach dem Besuch die Hände waschen und desinfizieren, die Besucher während des Besuchs einen größtmöglichen Abstand, mind. 1,5 m, zu den Bewohnern und Pflegekräften wahren, es sei denn, die Einhaltung des Mindestabstandes ist aus medizinischen, ethisch-sozialen oder räumlichen Gründen

Anpassung der Mindestlöhne in der Pflege und Corona-Bonus Teil II

2020-05-05T13:55:00+02:005.Mai.2020|covid19|

Unabhängig von der derzeitigen Situation hat der Gesetzgeber am 28.04.2020 durch die 4. Änderung der Pflegearbeitsbedingungenverordnung verbindlich für alle Arbeitgeber die Mindestlöhne in der Pflege wie folgt erhöht: Pflegehilfskräfte: ab 01.07.2020 auf 11,60 €/h (West) und 11,20 €/h (Ost) ab 01.09.2021 Angleichung bundesweit auf 12,00 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 12,55 €/h Qualifizierte Pfleghilfskräfte: ab 01.04.2021 auf 12,50 €/h (West) und 12,20 €/H (Ost) ab 01.07.2021 Angleichung bundesweit auf 12,50 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 13,20 €/h Pflegfachkräfte: ab 01.07.2021 bundesweit auf 15,00 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 15,40 €/h. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie zu den festgesetzten Terminen die bei Ihnen bestehenden Arbeitsverhältnisse ggf. durch Nachträge zu den Arbeitsverträgen anpassen und die Anpassung ggf. auch bei noch zu führenden Vergütungsverhandlungen mit den Kostenträgern berücksichtigen. Am gestrigen Tage hat das Bundeskabinett zudem die Verabschiedung eines 2. Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage beschlossen, in welchem auch die Refinanzierung der bereits vorausgegangenen sog. Corona-Prämie geregelt werden soll. Das Gesetz, das noch durch den Bundestag verabschiedet werden muss, soll folgende Regelungen enthalten: Es wird eine gestaffelte Prämie für alle Beschäftigten in der Altenpflege von bis zu 1.500,00 € in diesem Jahr geben, die steuer- und sozialabgabenfrei, also netto ausgezahlt wird. Davon tragen die Pflegekassen 2/3, mithin bis zu 1.000,00 € und die Länder sowie die Arbeitgeber 1/3. Auszubildende sollen bis zu 900,00 € erhalten, sonstige Freiwilligendienstleistende, Helfer im freiwilligen sozialen Jahr und Leiharbeiter in der Pflege bis zu 500,00 €. Arbeitgeber erhalten die Erstattung von im

Beschäftigung von Rentenbeziehern in Corona-Zeiten

2020-04-24T16:10:02+02:0022.April.2020|covid19|

Wie wir bereits mit gesondertem Hinweisschreiben mitteilten, hat der Gesetzgeber durch das Sozialschutzpaket vom 27.03.2020 die Hinzuverdienstgrenzen für Bezieher von Altersrente (nicht Erwerbsminderungsrenten oder Hinterbliebenenrenten) von 6.300,00 € (14 x 450,00 €) in diesem Jahr auf 44.590,00 € (14 x 3.185,00 €) heraufgesetzt und hierzu § 302 Abs. 8 SGB VI geändert. Hierzu weisen wir ergänzend auf folgendes hin: Die Geltung ist für den Zeitraum 01.01.2020 bis 31.12.2020 begrenzt. Gemeint ist immer der Bruttobetrag, auch die Anrechnung erfolgt auf die Bruttorente. Für die Abrechnung der Löhne an entsprechend beschäftigte Rentenbezieher gilt folgendes: Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeiträge sind von AG und AN ohne Besonderheiten zu zahlen; Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen weder AG noch AN, sie entfallen; Rentenversicherungsbeiträge sind weder von AG noch von AN zu zahlen, wenn die Beschäftigung nur für 5 Monate bzw. 115 Arbeitstage erfolgt             (alt: 3 Monateund 70 Tage). Dies gilt auch unabhängig von der Höhe des Gehalts; Oberhalb dieser Grenzen zahlt nur der AG, der AN ist nicht verpflichtet, könnte aber freiwillig einzahlen; Bei Teilrenten gilt die volle Beitragspflicht für AG und AN, vorstehende Regelungen gelten daher nur für die Vollrente wegen Alters. Sofern in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt sind, die die Möglichkeit hätten, vorzeitig Altersrente im laufenden Jahr zu beantragen, bestünde die Möglichkeit, dass diese einen Antrag auf vorzeitige Rente wegen Alters unter gleichzeitiger Inkaufnahme der gesetzlich vorgesehenen Kürzung (0,3 % pro Monat) beantragen und gleichzeitig von Ihnen wegen der höheren Hinzuverdienstgrenzen weiterbeschäftigt werden. In diesem Falle könnte der Mitarbeiter den von Ihnen gezahlten Lohn zusätzlich zur

Geltendmachung von Corona bedingten Mehrbelastungen und Umsatzausfällen nach § 150 Abs. 3 SGB XI

2020-04-24T16:22:47+02:007.April.2020|covid19|

Nachdem der Bundestag am 25.03.2020 und sodann am 27.03.2020 auch der Bundesrat dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz zugestimmt und in das SGB XI die Vorschrift des § 150 Abs. 2 eingeführt hat, wonach zugelassene ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen die ihnen in Folge des Corona-Virus entstandenen außerordentlichen Aufwendungen sowie Mindereinnahmen im Rahmen ihrer Leistungserbringung die nicht anderweitig finanziert werden, aus Mitteln des Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung zu erstatten sind, hat der hiermit beauftragte GKV-Spitzenverband am 27.03.2020 mit Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 01.04.2020 nunmehr das entsprechende Verfahren zur Kostenerstattung veröffentlicht. Die Einzelheiten hierzu wollen Sie bitte den in der Anlage beigefügten Kostenerstattungs-Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes entnehmen. Ferner fügen wir in der Anlage das Antragsformular für den Zeitraum März – September 2020 (der Zeitraum ist vom Gesetzgeber so vorgegeben) mit dem Hinweis bei, dass die Anträge für März umgehend gestellt werden können. Die Antragstellung ist jeweils am Ende eines jeden Leistungsmonats möglich, wobei auch mehrere Monate in einem Antrag zusammengefasst werden können. Die Anträge können bei der für Ihr Unternehmen zuständigen Stelle eingereicht werden. Wer die zuständige Stelle ist, entnehmen Sie bitte der ebenfalls beigefügten Aufstellung. Nach Antragseingang hat die angegangene Pflegeversicherung die geltend gemachten Kosteninnerhalb von 14 Tagen an Sie auszugleichen. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich auf die beim IK hinterlegte Bankverbindung. © 2020  Björn Markink Rechtsanwalt Mit freundlicher Genehmigung von  MH Rechtsanwälte - Massener Str. 1 ∙ 59423 Unna Formular zur Geltendmachung Kostenerstattungs-Festlegungen GKV Musterformular Kostenerstattung Übersicht zuständige Pflegekassen

Änderungen im SGB XI und Refinanzierung der Mehrkosten/Umsatzverluste durch Corona

2020-04-24T16:28:43+02:006.April.2020|covid19|

Das Bundeskabinett hat in der Sitzung vom 23.03.2020 den Entwurf eines Gesetzes zum Ausgleich coronabedingter Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen beschlossen und damit das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet, welches nach den Erklärungen der Beteiligten noch bis Ende der Woche einschließlich der notwendigen Zustimmungen des Bundesrates abgeschlossen werden soll. Das beabsichtigte Gesetz sieht für den ambulanten Bereich der Pflege, insbesondere für die Intensivpflege folgende Regelungen vor, auf die Sie sich einstellen sollten: Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit Regelung § 147 Abs. 1 SGB XI: Abweichend von der bisherigen Regelung sind bis zum 30.09.2020 keine persönlichen Begutachtungen der Versicherten in ihrem Wohnbereich erforderlich, um Einstufungen zur Pflegebedürftigkeit vorzunehmen. Die Gutachten zur Einstufung können nach Aktenlage erfolgen. Maßnahme: Zur Beschleunigung des Verfahrens sollten Sie bei Überleitung eines Versicherten in Ihre Versorgung sicherstellen, dass sich wesentliche Angaben zur Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit aus dem vorläufigen Entlassbrief und der Antragstellung selbst ergeben. Zu empfehlen ist hier das Assessment zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit entweder mit dem Versicherten selbst, dessen Angehörigen oder gemäß den eigenen Feststellungen im Rahmen des Entlassmanagements zu erheben und der Pflegeversicherung zur Begutachtung durch den MDK zu übersenden. Aussetzung von Wiederholungsbegutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit Regelung § 147 Abs. 2 SGB XI: Unter Aussetzung der Regelungen in § 18 Abs. 2 SGB XI werden alle Wiederholungsbegutachtungen bis einschl. 30.09.2020 ausgesetzt, auch dann, wenn entsprechende Empfehlungen durch den medizinischen Dienst bereits getroffen wurden. Maßnahme: Sofern sich der Pflegezustand der von Ihnen versorgten Versicherten derart verändert hat, dass dieser eine Einstufung in einen