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Tracheotomie

Die Tracheotomie (von altgriechisch τραχύς trachýs ‚rau‘ und τομή tomē ‚Schnitt‘)[1][2][Anmerkung 1] – auch Luftröhrenschnitt – ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem durch die Halsweichteile ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird (Tracheostoma). Indikationen zur Tracheotomie können beispielsweise die Notwendigkeit einer Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen, neurologische Erkrankungen mit Störungen des Schluckreflexes, Strahlenbehandlung am Kopf oder Hals [Anmerkung 2] oder Kehlkopflähmungen sein. Auch Patienten nach kompletter Entfernung des Kehlkopfes tragen ein Tracheostoma.

Als Luftröhrenschnitt wird umgangssprachlich fälschlicherweise auch eine lebensrettende Maßnahme in der Notfallmedizin, die Koniotomie, verstanden, obwohl dabei die Luftröhre nicht betroffen ist. Diese wird bei einer Verlegung der oberen Atemwege als letztes Mittel durchgeführt, um den Patienten vor dem Ersticken zu bewahren.[3]

By |2017-09-06T15:54:58+00:00September 6th, 2017|Kommentare deaktiviert für Tracheotomie

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