covid19

Erinnerung an Corona-Bonus-Antrag

2020-06-19T09:07:52+02:0019.Juni.2020|covid19|

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, hat der GKV-Spitzenverband mit Datum vom 29.05.2020 Festlegungen über die Finanzierung der nach § 150 a Abs. 7 SGB XI abzuwickelnden Sonderzahlung (Corona-Bonus) veröffentlicht. Den Inhalt der Veröffentlichung können Sie unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/2020_06_09_Praemien-Festlegungen_Teil1_150a_Abs7_SGBXI_PE.pdf einsehen. Hiernach läuft für die Beantragung des Vorschusses die Frist zum 19.06.2020 für alle Mitarbeiter ab, die die Voraussetzungen für die Prämiengewährung bis zum 01.06.2020 erfüllt haben. Die Einzelheiten zur Prämienberechtigung der Mitarbeiter finden Sie in o.g. Festlegungen des GKVSpitzenverbandes und den unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/2020_06_17_FAQ_zu_Praemien-Festlegungen_nach_150a_Abs.7_SGB_XI.pdf veröffentlichten Hinweisen. Das Formular zur Antragstellung (Excel-Format) ist ebenfalls beim GKV-Spitzenverband unter https://www.gkvspitzenverband.de/pflegeversicherung/richtlinien_vereinbarungen_formulare/richtlinien_vereinbarungen_formulare.jsp veröffentlicht. Die für Ihr Unternehmen zuständige Pflegeversicherung finden Sie ebenfalls unter der dem vorstehenden Link. Bitte beachten Sie, dass eine Verpflichtung Ihres Unternehmens besteht, die Beschäftigten über den Rechtsanspruch auf Auszahlung der Prämie zu unterrichten. Hierzu finden Sie unter https://www.gkvspitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formular/2020_06_09_Anlage2_PraemienFestlegungen_Teil1_150a_Abs7_SGB_XI_Information_der_Beschaeftigten.pdf ein Musteranschreiben. Die Auszahlung des Vorschusses an Ihr Unternehmen soll bis zum 15.07.2020 erfolgen. Insoweit bitten wir zu beachten, dass die Weiterleitung des erhaltenen Vo rschusses an die anspruchsberechtigten Mitarbeiter umgehend, spätestens jedoch mit der nächsten Lohnzahlung, zu erfolgen hat. Der Nachweis der Zahlung ist sodann spätestens bis zum 15.02.2021 der bewilligendenPflegeversicherung zu erbringen. Unterbleibt die Meldung, können sämtliche Leistungen zurückverlangt werden. Das Musterformular zur Mitteilung über die Auszahlung (Excel) ist bereits unter https://www.gkvspitzenverband.de/pflegeversicherung/richtlinien_vereinbarungen_formulare/richtlinien_vereinbarungen_formulare.jsp veröffentlicht. © 2020  M. Helbig  Rechtsanwalt Mit freundlicher Genehmigung von  MH Rechtsanwälte - Massener Str. 1 ∙ 59423 Unna

Mitgliederversammlungen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften in NRW ab dem 30.05.2020

2020-06-10T15:58:01+02:0010.Juni.2020|covid19|

Sofern Sie in Nordrhein-Westfalen mit der Betreuung von ambulant versorgten Wohngemeinschaften gemäß §§ 24, 25 WTG NRW beauftragt sind, möchten wir Sie hiermit darüber informieren, dass ab sofort Mitgliederversammlungen in Wohngemeinschaften gemäß der ab 30. Mai 2020 gültigen Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 (Coronaschutzverordnung-CoronaSchVO), veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-27_fassung_coronaschvo_ab_30.05.2020_lesefassung.pdf wieder unter nachfolgenden Voraussetzungen möglich sind: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sind für alle Teilnehmer der Versammlung verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unterhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner ist Folgendes zu beachten: Die Mitgliederversammlung ist in einer Örtlichkeit durchzuführen (z.B. Gemeinschaftsraum, Gastwirtschaft, Terrasse oder Garten), in der sichergestellt werden kann, dass zwischen den anwesenden Personen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann und dauerhaft eingehalten wird. Der Ein- und Entlass der Teilnehmer der Versammlung hat zeitversetzt zu erfolgen, um Begegnungen in den Zugängen zu vermeiden. Beim Zutritt ist ein Kurzscreening durchzuführen und zu dokumentieren (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen). (Ein Musterformular finden Sie im Downloadbereich). Die Teilnehmer haben sich vor und nach Betreten des Versammlungsortes die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Angebote zur Händehygiene (Handwaschmöglichkeiten und Handdesinfektionsmöglichkeiten) sind vorzuhalten. Es gilt außer am Sitzplatz eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Die Sitzplätze sind im Abstand von mindestens 1,5 m aufzustellen. Die ausreichende Belüftung ist bei geschlossenen Räumen sicherzustellen, z.B. durch geöffnete Fenster und vorheriges und zwischenzeitliches Stoßlüften. Es ist eine Teilnehmerliste zuführen, in welcher der Name des Teilnehmers, dessen Kontaktdaten,

Zugangserleichterungen zu Wohngemeinschaften in Bayern ab dem 06.05.2020

2020-05-11T18:43:28+02:0011.Mai.2020|covid19|

Sofern Sie in Bayern mit der Versorgung von Patienten beauftragt sind, welche sich unabhängig von der rechtlichen Einordnung nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes in ambulanten Wohnformen von Ihnen mit Pflegeleistungen versorgen lassen, bitten wir zu berücksichtigen, dass der Landesgesetzgeber in der am 05.05.2020 veröffentlichten 4. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV), veröffentlicht unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/240/baymbl-2020-240.pdf Zugangserleichterungen zu den Wohngemeinschaften unter Auflagen ab dem 06.05.2020 ermöglicht hat. Nach der Verordnungsregelung sind bis auf Weiteres Besuche in Wohngemeinschaften unter folgenden Voraussetzungen möglich: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen Robert-Koch-Instituts sind für alle Besucher verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner muss sichergestellt sein, dass: Pro Tag und Bewohner maximal ein Besucher aus dem Kreis der Familienangehörigen (Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister) zugelassen ist. Die Besuchszeit kann begrenzt werden, gleiches gilt für die Anzahl der gleichzeitig in der Wohngemeinschaft anwesenden Bewohner. vor jedem Besuch ein Kurzscreening sollte durchgeführt und dokumentiert werden (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen) Ein Musterformular ffinden Sie im Downloadbereich. die Besucher sollten durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert werden und die Einhaltung durch die Wohngemeinschaft oder Sie als Pflegedienst überwacht wird, die Besucher sollten sich vor und nach dem Besuch die Hände waschen und desinfizieren, die Besucher während des Besuchs einen größtmöglichen Abstand, mind. 1,5 m, zu den Bewohnern und Pflegekräften wahren, es sei denn, die Einhaltung des Mindestabstandes ist aus medizinischen,

Zugangserleichterungen zu Wohngemeinschaften in NRW ab dem 09.05.2020

2020-05-11T11:50:14+02:008.Mai.2020|covid19|

Sofern Sie in Nordrhein-Westfalen mit der Versorgung von Patienten beauftragt sind, welche sich unabhängig von der rechtlichen Einordnung nach dem WTG NRW in ambulanten Wohnformen von Ihnen mit Pflegeleistungen versorgen lassen, bitten wir zu berücksichtigen, dass der Landesgesetzgeber in der am heutigen Tage veröffentlichten Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 (Coronaschutzverordnung-CoronaSchVO), veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-06_fassung_coronaschvo_ab_07.05.2020.pdf Zugangserleichterungen zu den Wohngemeinschaften unter Auflagen ab dem 09.05.2020 ermöglicht hat. Nach der Verordnungsregelung sind bis auf Weiteres Besuche in Wohngemeinschaften unter folgenden Voraussetzungen möglich: Die jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen Robert-Koch-Instituts sind für alle Besucher verbindlich. Diese haben sich in regelmäßigen Abständen hierüber eigenverantwortlich zu informieren. Diese sind in der jeweils aktuellen Fassung unterhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html einsehbar. Ferner muss sichergestellt sein, dass: Pro Tag und Bewohner maximal ein Besucher zugelassen ist, sofern die Besuche innerhalb der Wohngemeinschaft und dort innerhalb des Bewohnerzimmers erfolgen. Die Besuchszeit kann begrenzt werden, gleiches gilt für die Anzahl der gleichzeitig in der Wohngemeinschaftanwesenden Bewohner. vor jedem Besuch ein Kurzscreening durchgeführt und dokumentiert wird (Erkältungssymptome, COVID-19-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Risikopersonen) Ein Musterformular finden Sie im Downloadbereich. die Besucher mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert werden und die Einhaltung durch die Wohngemeinschaft oder Sie als Pflegedienst überwacht wird, die Besucher sich vor und nach dem Besuch die Hände waschen und desinfizieren, die Besucher während des Besuchs einen größtmöglichen Abstand, mind. 1,5 m, zu den Bewohnern und Pflegekräften wahren, es sei denn, die Einhaltung des Mindestabstandes ist aus medizinischen, ethisch-sozialen oder räumlichen Gründen

Anpassung der Mindestlöhne in der Pflege und Corona-Bonus Teil II

2020-05-05T13:55:00+02:005.Mai.2020|covid19|

Unabhängig von der derzeitigen Situation hat der Gesetzgeber am 28.04.2020 durch die 4. Änderung der Pflegearbeitsbedingungenverordnung verbindlich für alle Arbeitgeber die Mindestlöhne in der Pflege wie folgt erhöht: Pflegehilfskräfte: ab 01.07.2020 auf 11,60 €/h (West) und 11,20 €/h (Ost) ab 01.09.2021 Angleichung bundesweit auf 12,00 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 12,55 €/h Qualifizierte Pfleghilfskräfte: ab 01.04.2021 auf 12,50 €/h (West) und 12,20 €/H (Ost) ab 01.07.2021 Angleichung bundesweit auf 12,50 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 13,20 €/h Pflegfachkräfte: ab 01.07.2021 bundesweit auf 15,00 €/h ab 01.04.2022 bundesweit auf 15,40 €/h. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie zu den festgesetzten Terminen die bei Ihnen bestehenden Arbeitsverhältnisse ggf. durch Nachträge zu den Arbeitsverträgen anpassen und die Anpassung ggf. auch bei noch zu führenden Vergütungsverhandlungen mit den Kostenträgern berücksichtigen. Am gestrigen Tage hat das Bundeskabinett zudem die Verabschiedung eines 2. Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage beschlossen, in welchem auch die Refinanzierung der bereits vorausgegangenen sog. Corona-Prämie geregelt werden soll. Das Gesetz, das noch durch den Bundestag verabschiedet werden muss, soll folgende Regelungen enthalten: Es wird eine gestaffelte Prämie für alle Beschäftigten in der Altenpflege von bis zu 1.500,00 € in diesem Jahr geben, die steuer- und sozialabgabenfrei, also netto ausgezahlt wird. Davon tragen die Pflegekassen 2/3, mithin bis zu 1.000,00 € und die Länder sowie die Arbeitgeber 1/3. Auszubildende sollen bis zu 900,00 € erhalten, sonstige Freiwilligendienstleistende, Helfer im freiwilligen sozialen Jahr und Leiharbeiter in der Pflege bis zu 500,00 €. Arbeitgeber erhalten die Erstattung von im

Beschäftigung von Rentenbeziehern in Corona-Zeiten

2020-04-24T16:10:02+02:0022.April.2020|covid19|

Wie wir bereits mit gesondertem Hinweisschreiben mitteilten, hat der Gesetzgeber durch das Sozialschutzpaket vom 27.03.2020 die Hinzuverdienstgrenzen für Bezieher von Altersrente (nicht Erwerbsminderungsrenten oder Hinterbliebenenrenten) von 6.300,00 € (14 x 450,00 €) in diesem Jahr auf 44.590,00 € (14 x 3.185,00 €) heraufgesetzt und hierzu § 302 Abs. 8 SGB VI geändert. Hierzu weisen wir ergänzend auf folgendes hin: Die Geltung ist für den Zeitraum 01.01.2020 bis 31.12.2020 begrenzt. Gemeint ist immer der Bruttobetrag, auch die Anrechnung erfolgt auf die Bruttorente. Für die Abrechnung der Löhne an entsprechend beschäftigte Rentenbezieher gilt folgendes: Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeiträge sind von AG und AN ohne Besonderheiten zu zahlen; Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen weder AG noch AN, sie entfallen; Rentenversicherungsbeiträge sind weder von AG noch von AN zu zahlen, wenn die Beschäftigung nur für 5 Monate bzw. 115 Arbeitstage erfolgt             (alt: 3 Monateund 70 Tage). Dies gilt auch unabhängig von der Höhe des Gehalts; Oberhalb dieser Grenzen zahlt nur der AG, der AN ist nicht verpflichtet, könnte aber freiwillig einzahlen; Bei Teilrenten gilt die volle Beitragspflicht für AG und AN, vorstehende Regelungen gelten daher nur für die Vollrente wegen Alters. Sofern in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt sind, die die Möglichkeit hätten, vorzeitig Altersrente im laufenden Jahr zu beantragen, bestünde die Möglichkeit, dass diese einen Antrag auf vorzeitige Rente wegen Alters unter gleichzeitiger Inkaufnahme der gesetzlich vorgesehenen Kürzung (0,3 % pro Monat) beantragen und gleichzeitig von Ihnen wegen der höheren Hinzuverdienstgrenzen weiterbeschäftigt werden. In diesem Falle könnte der Mitarbeiter den von Ihnen gezahlten Lohn zusätzlich zur

Stundennachweise von Pflegekräften

2020-04-24T16:12:47+02:0020.April.2020|covid19|

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass weder das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, noch die Länderministerien oder der Zoll als Prüfbehörde trotz der Corona-Krise Lockerungen von der in § 17 Abs. 1 MiLOG begründeten Verpflichtung vorgenommen haben, dass die in der Versorgung eingesetzten Pflegekräfte den Beginn, die Dauer und das Ende der täglichen Arbeitszeit aufzeichnen, sofern diese in geringfügiger Beschäftigung oder bei Begrenzung der Beschäftigung auf 3 Monate (70 Arbeitstage) im Kalenderjahr für Sie tätig sind. Der Beschäftigungsnachweis ist vom Mitarbeiter spätestens bis zum Ablauf des 7. auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages anzufertigen und der Prüfbehörde auf Anforderung vorzulegen. Der Dienstplan, der von Ihnen zu führen ist, ersetzt nicht den Stundennachweis. Dieser ist gesondert zu führen. Einer Unterzeichnung durch den Mitarbeiter bedarf es insoweit grundsätzlich nicht. Auch muss dieser auf Anforderung hin zunächst nicht im Original vorgelegt werden. Es reicht die Übersendung per E-Mail, Telefax oder auf sonstigem Wege aus. Von daher bleibt zu empfehlen, dass die Mitarbeiter den Stundennachweis weiterhin führen und Ihnen diesen – soweit vereinbart – ein Mal monatlich im Original zur Verfügung stellen. Dieser ist für eine Zeit von mindestens zwei Jahren aufzubewahren. © 2020  Jürgen Mankartz Rechtsanwalt Mit freundlicher Genehmigung von  MH Rechtsanwälte - Massener Str. 1 ∙ 59423 Unna

Corona-Bonus in Bayern Teil II

2020-04-24T16:15:00+02:0016.April.2020|covid19|

Nachdem wir Sie bereits darüber in Kenntnis setzten, dass das Land Bayern einen Bonus für Mitarbeiter zahlt, die in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Alten-, Pflege-, und Behinderteneinrichtungen sowie in ambulanten Pflegediensten beschäftigt sind, konkretisierte das Ministerium auf unsere Anfrage hin die Antragsvoraussetzungen dahingehend, dass weder der Wohnsitz des antragstellenden Mitarbeiters, noch der Geschäftssitz des Arbeitgebers, sondern allein der überwiegende Beschäftigungsort für die Bewilligung des Antrags maßgeblich ist. Voraussetzung für die Gewährung des Antrags ist daher neben der Berufsqualifikation und der Tätigkeit in einer Einrichtung der Pflege auch, dass der überwiegende Beschäftigungsort des Mitarbeiters in Bayern liegt. Entsprechend hat das Land Bayern nunmehr auch Antragsunterlagen bereitgestellt. Diese finden Sie unter https://formularserver.bayern.de/intelliform/forms/rzsued/stmgp/stmgp/corona_pflegebonus/index. Die notwendige Arbeitgeberbescheinigung stellt das Ministerium unter https://kegra.de/download/lfp-arbeitgeberbescheinigung_corona_pflegebonus_bf.pdf zur Verfügung. Bitte verwenden Sie respektive Ihre Mitarbeiter die nunmehr bereitgestellten Unterlagen des Ministeriums. © 2020  M. Helbig  Rechtsanwalt Mit freundlicher Genehmigung von  MH Rechtsanwälte - Massener Str. 1 ∙ 59423 Unna

Sonderregelungen zur ambulanten Krankenpflege Änderung der HKP-Richtlinien

2020-04-24T16:16:20+02:0015.April.2020|covid19|

Mit dem am 07.04.2020 veröffentlichten Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat dieser durch Einfügung eines § 9 in die Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (HKP-Richtlinie) für den Bereich der ambulanten Krankenpflege nachfolgende Änderungen beschlossen: Aufhebung des Verbots der Rückwirkung Das bisherige Verbot rückwirkender Verordnungen in § 3 Abs. 5 S. 2 nebst des Begründungszwangs findet nur noch für Erstverordnungen Anwendung. Bei Folgeverordnungen sind Rückwirkungen bis zu 14 Tage ab dem Datum der Ausstellung zulässig, wenn eine vorherige Verordnung durch den Vertragsarzt aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus nicht möglich war. Aussetzung der 14-Tage-Frist bei Erstverordnungen Die Vorgabe des § 5 Abs. 1, wonach Erstverordnungen einen Zeitraum von 14 Tagen nicht überschreiten dürfen, ist ausgesetzt. Die Erstverordnung kann nunmehr auch nach dem individuellen Bedarf des versorgten Patienten für einen längeren Zeitraum ausgestellt werden. Aussetzung der Begründungs- und Vorlagefrist bei Folgeverordnungen Die in § 5 Abs. 2 angeordnete Verpflichtung zur Begründung von Folgeverordnungen bei Überschreitung eines Verordnungszeitraums von 14 Tagen ist ausgesetzt. Folgeverordnungen können daher auch ohne gesonderte Begründung über einen längeren Zeitraum ausgestellt werden. Auch ist nicht mehr erforderlich, dass die Folgeverordnung in den letzten 3 Arbeitstagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums ausgestellt wird. Verlängerung der Vorlagefrist von Verordnungen Die in § 6 Abs. 6 enthaltene Frist zur Vorlage ärztlicher Verordnungen bis spätestens zum 3. Arbeitstag nach Ausstellung wird auf 10 Tage verlängert. Zulässigkeit telefonischer Anamnesen / Verordnungsausstellungen Folgeverordnungen können auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt und postalisch übermittelt werden, vorausgesetzt, es handelt sich bereits um eine Erkrankung, die

Anspruch auf Rahmenvertragsanpassung infolge des Corona-Viruses

2020-04-24T16:39:46+02:0015.April.2020|covid19|

Zum 31.03.2020 hat der GKV-Spitzenverband und die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene den Vertragskrankenkassen der Verträge nach § 132 a Abs. 4 SGB V nachfolgende Handlungsempfehlungen gegeben, die befristet bis zum 31.05.2020 gelten: Abweichung von vertraglich vereinbarten Betreuungsschlüsseln in ambulanten Intensiv-Wohngruppen Sofern Sie als Leistungserbringer trotz aller erdenklichen Maßnahmen (Einsatz des Stammpersonals und Reaktivierung von Personalressourcen (Urlaubssperren, Reaktivierung ehemaligen Personals, Einsatz von Pflegehelfern, Pflegeschülern und Kooperation mit anderen Diensten usw.) nicht in der Lage sind, vereinbarte Versorgungsschlüssel einzuhalten, ist die Krankenversicherung gehalten, die Unterschreitung befristet zu genehmigen, sofern hierdurch eine fachgerechte Versorgung weiterhin gewährleistet ist. Hierzu kann auch der verordnungsausstellende Arzt einbezogen werden. Die Verantwortung tragen auch bei Genehmigung der Unterschreitung Sie als Leistungserbringer. Unterschreitung der Qualifikationsanforderungen Sofern Sie mit den Krankenkassen Qualifikationsanforderungen vereinbart haben, die Sie aufgrund der Pandemie mit Corona trotz o.g. Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht mehr einhalten können und dies der Krankenkasse schriftlich oder elektronisch angezeigt haben, kann diese Abweichungen genehmigen, sofern hierdurch die fachgerechte Versorgung weiterhin gewährleistet ist und die Pflegefachkraft / Fachbereichsleitung die eingesetzten Pflegekräfte eng begleitet. Auch hierbei tragen Sie als Leistungserbringer die Verantwortung. Unterschrift auf Leistungsnachweisen Sofern Unterschriften der Patienten oder deren Bevollmächtigten aufgrund der Pandemielage (z.B. Erkrankung, Quarantäne-Maßnahmen oder Begehungsverboten in Wohngemeinschaften) vorübergehend nicht geleistet werden können, ist deren Unterschrift verzichtbar, was auf dem Leistungsnachweis durch Sie als Leistungserbringer zu begründen ist. Vorlage der ärztlichen Verordnungen Verordnungen über häusliche Krankenpflege, die zwischen dem 01.04. und 31.05.2020 ausgestellt werden, können bei der Krankenkasse auch per Telefax oder auf elektronischem Wege fristwahrend